NINE 4 FIVE - Neue Werke in der Sammlung
16. Februar bis 28. April 2013
Anlässlich des 5jährigen Jubiläums des privaten museum FLUXUS+ in Potsdam wurde eine Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten von neun Künstlern gezeigt. Mehrheitlich sollen diese „Neuen Werke in der Sammlung“ im Anschluss in die Dauerausstellung integriert werden.
Der ganz besondere Reiz der Ausstellung kam von der Konsequenz, dass das gezeigt wurde, was dem Sammler gefällt und ihn persönlich mit der Welt des Fluxus und ausgewählten Positionen zeitgenössischer Kunst verbindet.
Seit 2012 befinden sich in der Sammlung Arbeiten von Mary Bauermeister, die in den frühen 60er Jahren in Köln ein Atelier hatte, in dem sich die damalige Avantgarde traf. Unschätzbar ist deshalb der Wert, wenn einer ihrer Glaslinsenkästen von 1964 in die Dauerausstellung des Museums aufgenommen wird. Wie John Cage in Amerika, ist es Mary Bauermeister in Europa zu verdanken, dass die Fluxus-Bewegung ihren Weg fand.
Aus dem Bereich „Fluxus und Freunde“ werden ebenfalls neue Ankäufe gezeigt. Ben Patterson setzte sich 2011 intensiv mit „seinen (amerikanischen) Präsidenten“ auseinander und die Arbeit „the prez steals my show“ entstand als Multipel. Barack Obama sprach vor Publikum in direkter Nähe der ausgestellten Werke von Ben Patterson in einem New Yorker Museum; so kam die Idee zu einer wunderbaren ironischen Collage.
Ann Noel, als jahrzehntelange Beobachterin und Begleiterin von Fluxus, stellte zusammen mit Alison Knowles 2010 in Potsdam aus und performte das Stück „Fluxus hors-d´oeuvres d´art“. Die im Ergebnis der Performance entstandenen kleinen Leinwände und weitere Arbeiten sind ausgestellt und der Film über die Performance kann gesehen werden.
Dieter Roth, der eigentlich antimuseal agierte und sich weigerte Materialien von Dauerhaftigkeit zu benutzen, wie mit den eat-art-Projekten und Arbeiten aus organischen Werkstoffen wie Schokolade oder Hasenköttel, schuf auch mehr als 500 Druckgrafiken in seinem Oeuvre. Zwei dieser Arbeiten aus den 70er Jahren ergänzen bereits vorhandene Drucke in der Sammlung.
Während der Zusammenarbeit und gemeinsamen Ausstellungen in den letzten Jahren mit den vier im museum FLUXUS+ vertretenden, zeitgenössischen Künstlern kam es zu mehreren Ankäufen. Es fand eine Erweiterung des Sammlungsbestandes statt, der bisher nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich war. Skulpturen, Objekte, Filme, Zeichnungen und Ölbilder lassen sich in dieser speziellen Ausstellung in einer Zusammenstellung sehen, wie sie wahrscheinlich kaum kuratorisch geplant werden würde. Das Interesse und die Auswahl des privaten Sammlers waren hier Vorgabe.
Ausgewählte Arbeiten des facettenreichen bis humoristischen Zyklus „Totentanz“ von Lutz Friedel und eine durch Zeit, Raum und Liebe sich bewegende Balletttänzerin „En Manege“ (2010) von Hella De Santarossa sind zu sehen. Ebenso die völlig konträren Ausdrucksformen der gegenstandslosen, farbintensiven Malerei von Sebastian Heiner aus seiner Shanghai-Zeit und der Komplexität eines interaktiven Videoobjektes „Target“ (2010) von Costantino Ciervo.
Zu guter Letzt wird ein bisher nicht der Öffentlichkeit gezeigtes Frühwerk von Wolf Vostell gezeigt. Diese Gouachemalerei entstand bereits 1958 und zeugt von der intensiven Auseinandersetzung, mit dem für den deutschen Künstler neu entdeckten Kulturraum in Spanien. Dieses Werk öffnet und schließt den Kreis im atrium, und ergänzt ab Ende April den bereits jetzt gezeigten Querschnitt durch das Lebenswerk des Fluxus- und Happeningkünstlers, Videopioniers, Komponisten, Bildhauers, Grafikers und Malers Wolf Vostell im museum FLUXUS+.
TREASURE TROVE – Eine Fundgrube öffnet sich
Zum Finale des Jubiläumsjahres 50 JAHRE FLUXUS gab es im museum FLUXUS+ Potsdam etwas ganz Besonderes zu sehen.
Künstler kaufen keine Geschenke für einander; sie tauschen Arbeiten Zeichnungen, Gegenstände, Drucksachen und Ähnliches. Emmett Williams und Ann Noël bekamen sehr viele solcher ARTefakte über die Jahre geschenkt. Die Werke aus dieser Fundgrube werden zum ersten Mal im museum FLUXUS+ zusammen ausgestellt. Das Plus in unserem Namen ist hier wieder einmal bedeutungsschwer.
Dank der in Berlin lebenden britischen Künstlerin Ann Noël konnte die Sonderausstellung TREASURE TROVE konzipiert und zusammengestellt werden. Sie ist bis Ende Januar 2013 im museum FLUXUS+ zusehen. Gezeigt werden u. a. Arbeiten von Fluxus-Künstlern und Zeitgenossen wie AY-O, George Brecht, Dieter Roth, Robert Filliou, Richard Hamilton, Al Hansen, Geoffrey Hendricks, Dorothy Iannone, Alison Knowles, Nam June Paik, Ben Vautier, Tom Wasmuth und natürlich von Emmett Williams und Ann Noël.
Artists don’t buy presents for each other; they exchange work –
drawings, objects, printed matter and the like. Emmett Williams and Ann Noël
acquired a great many such ARTefacts over the years and those still in
their treasure trove will be exhibited together for the first time in the
museum FLUXUS+, the plus here being of real significance.
ausgezeichnet - gefördert
der Hans und Charlotte Krull Stiftung
Ausstellungsdaten
Eröffnung: Freitag, den 26. Oktober 2012, 19 Uhr
Laufzeit: 27. Oktober - 11. November 2012
Ort: museum FLUXUS+, Schiffbauergasse 4f, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: Mi - So, 13 - 18 Uhr
Konzept und Künstler
Die Hans und Charlotte Krull Stiftung präsentiert im museum FLUXUS+ die Stipendiaten und Projektförderungen aus den ersten beiden Jahren ihrer Fördertätigkeit 2011 und 2012. In der Ausstellung „ausgezeichnet - gefördert“ sind vom 27. Oktober bis zum 11. November 2012 in Potsdam
Bilder, Filme, Objekte und Installationen von Gerrit M. Bekker, Costantino Ciervo, Sophie-Therese Trenka Dalton, Claus Larsen, Ulrike Seyboth und Constanze Witt zu sehen. Mit der Ausstellung will die Stiftung nicht nur Ergebnisse ihrer Förderaktivität darstellen, sondern auch anderen die Gelegenheit geben, sich von den ausgezeichneten Werken überzeugen und faszinieren zu lassen.
Gerrit M. Bekker findet seinen künstlerischen Ausdruck sowohl in Malerei, Grafik und Bildhauerei als auch in Lyrik und Prosa. In allen Disziplinen und Gattungen schafft er eigenständige Werke, die immer wieder auch Grenzüberschreitungen aufweisen. So integriert er in vielen seiner gestisch-abstrakten, in Details als gegenständlich wahrnehmbaren Bilder textliche Anspielungen, die weitere Assoziationsräume öffnen. – In der Ausstellung wird er jüngst entstandene Tafelbilder in einer turmartigen Installation zusammenführen und als dreidimensionale Werkeinheit präsentiert.
weitere Informationen
Fluxus und die Anfänge der Medienkunst
Die Sonderausstellung beschäftigt sich mit einem ausgewählten Aspekt der vielfältigen Ausdrucksformen der Fluxus-Bewegung: dem Medium Film. Mit der in Berlin lebenden Filmemacherin Prof. Birgit Hein wird das museum FLUXUS+Einblicke in die Anfänge der Medienkunst geben. Der Film ist als Ausdrucksmittel heute ganz selbstverständlich in der Kunst angekommen. Doch wie sahen die Anfänge aus?
Die Geschichte der Medienkunst beginnt mit den Avantgardefilmen der 20er Jahre. Aus heutiger Sicht sind vor allem die theoretischen Schriften von Laszlo Moholy-Nagy wegweisend, der bereits 1925 fordert, alle zur Zeit verfügbaren optischen Techniken für die künstlerische Gestaltung zu nutzen. Dennoch wird die bildende Kunst bis zum Ende der 50er Jahre nahezu ausschließlich von den klassischen Kunstmedien dominiert.
Erst um 1960 beginnt mit der Happening- und Fluxus-Bewegung die Entwicklung der Medienkunst, die bis heute immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.
Fluxus stellt den künstlerischen Gestaltungsakt grundsätzlich in Frage. Die Loslösung von den traditionellen Kunstmedien und Gestaltungsprinzipien macht nun jedes Medium für die Kunst akzeptierbar und es wird möglich, die Grenzen zwischen den einzelnen Medien Film, Musik, Skulptur und Malerei aufzuheben.
Mitte der 60er Jahre arbeiten Maler, Bildhauer und Performer wie Andy Warhol, Robert Morris, Richard Serra, Joseph Beuys, Bruce Naumann, Carolee Schneemann und Yvonne Rainer auch mit Film. Auf dem New Cinema Festival 1965 in der Film-Makers Cinematheque in New York führen Künstler wie Stan Vanderbeek, Robert Rauschenberg und Claes Oldenburg Expander Cinema Performances auf. Nam June Paik präsentiert hier seinen ‚Zen For Film’ zum ersten Mals als ‚lebenden Film’.
1966 stellt George Maciunas die Fluxusfilm Anthology zusammen mit Filmen von Wolf Vostell, George Brecht, Yoko Ono und anderen, welche in der Ausstellung gezeigt wird.
Zu dieser Zeit entsteht der Begriff der ‚Expanded Arts’. Unter dieser Überschrift erscheint 1966 das Sonderheft der Zeitschrift Film Culture mit einem Diagramm von George Maciunas, das alle zeitgenössische Avantgardekunst mit einander verbindet.
Den ersten Höhepunkt der Verbindung von Kunst und Technik stellen 1966 in New York die ‚9 Evenings of Theater and Engeneering’ dar, wo Künstler wie Robert Rauschenberg und John Cage mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten, um Performances mit neuen Technologien wie Videoprojektionen und drahtloser Tonübertragung zu entwickeln, die es bis dahin in der Kunst noch nicht gegeben hatte.
Ende der 60er Jahre verändert sich die Kunstszene, denn die meisten Künstler ersetzen nun Film durch Video. Nam June Paik und Wolf Vostell entwickeln ihre Videobänder und Installationen. Video wird das neue Kunstmedium in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
FLUXUS in a bowl of tea
The Art of Marc Lancet and Sabine Turpeinen24. August – 2. September 2012
Pressemitteilung
"Diese Ausstellung zeigt Keramik die zum Anfassen, zum Gebrauch bestimmt ist , zum Gebrauch in der Praxis der japanischen Teezeremonie. Schon der Raum, das atrium des museum FLUXUS+ in Potsdam, ist anders als man es von einer Ausstellung von Kunstgegenständen erwartet. Der Hamburger Designer Peter Erler hat für dieses Event die Raum-Installation „Teascape“ entworfen und realisiert, eine Landschaft, die die Idee von Teehaus und Teegarten aufgreift und mit sehr reduziertem Material zeitgemäß umsetzt.
Marc Lancet, Professor für 3-dimensionale Kunst am Solano Community College in Davis, Kalifornien und genauer Kenner der zeitgenössischen Kunst-Szene, stieß auf erstaunliche Parallelen zwischen den FLUXUS-Künstlern der 1960-ger Jahre und der Praxis der Teezeremonie im Japan des 16. Jahrhunderts. Während der Dauer der Ausstellung wird er in begleitenden Veranstaltungen diese Verbindung erläutern und in Beziehung setzen zu den im museum FLUXUS+ präsentierten exzeptionellen Kunstwerken und hervorragend dokumentierten Aktionen der FLUXUS-Ära.
Viele der ausgestellten Gefäße sind im Holzbrand entstanden, der traditionellen japanischen Brenntechnik , die Lancet seit 25 Jahren praktiziert. Im von Lancet mitverfassten Buch: Japanese Wood-Fired Ceramics ( deutsch:Holzbrand – Geheimnisse japanischerMeister )schreibt er:
„Holzgebrannte Kunst, die über lange Zeiträume extremer Hitze ausgesetzt war, verläßt den Ofen mit Spuren dessen, was ihr widerfahren ist … Holzbrandkünstler sind bemüht, große Naturgewalten zu entfesseln. Sie sorgen für Umstände, unter denen schöne Ergebnisse entstehen, die die Visionen des Künstlers wiedergeben und dem Betrachter das Gefühl vermitteln, der Natur ganz nahe zu sein.“
Vor zwei Jahren begann die Zusammenarbeit des amerikanischen Künstlers Marc Lancet und der deutschen Keramikerin Sabine Turpeinen mit einem Besuch im museum FLUXUS+ in Potsdam. Das war die Initialzündung zum Projekt FLUXUS in a Bowl of Tea."
mehr Informationen
The Fluxus of Cha No Yu – Vorträge, Essays, Workshops
Teezeremonie : Gefäße der Ausstellung in Aktion
Weitere Informationen zu Sabine Turpeinen und zu Marc Lancet
Mary Bauermeister - ZOPF AB
Mit Mary Bauermeister (*1934, Frankfurt/M) startet das museum FLUXUS+ in der Schiffbauergasse in Potsdam die Feierlichkeiten zum Jubiläum "50 Jahre Fluxus". Mary Bauermeisters „Prä-Fluxus“-Aktivitäten trugen erheblich zur Entwicklung von Fluxus in Deutschland bei. In den Jahren 1960–61 schaffte sie es mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen, ihr Atelier in Köln bekannt zu machen. Man traf sich nach Konzerten des Westdeutschen Rundfunks (WDR), um Neues in der Kunst, Musik und Literatur auszuprobieren. Mit Nam June Paik, Benjamin Patterson, John Cage, Christo, H.G.Helms und vielen anderen begründete Mary Bauermeister die Avantgarde der Nachkriegszeit. In den USA folgten Freundschaften mit Robert Rauschenberg, Tinguely, Niki de St. Phalle, Joe Jones, Jasper Jones, Andy Warhol und anderen Künstlern und Musikern.Zur Finissage am Sonntag, den 19. August 2012 liest Mary Bauermeister ab 15:00 Uhr aus ihrem Buch "Ich hänge im Triolengitter: Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen" Edition Elke Heidenreich.
Für die musikalische Begleitung dieser Veranstaltung sorgen der Cellist Georg Faust und Mary Bauermeister, die auf Echorohr und Klavierklangrahmen spielt.
Georg Faust studierte bei Siegfried Palm in Köln, später in New York bei Bernhard Greenhouse. Meisterkurse bei Enrico Mainardi und Gregor Piatigorsky ergänzten die Ausbildung. Er ist solistisch hervorgetreten unter Dirigenten wie: Bernhard Haitink, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Rafael Frühbeck de Burgos u.a. Georg Faust ist seit 1990 künstlerischer Leiter der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker sowie Gründungsmitglied der Berliner Barock Solisten und des Schönberg-Trios.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Ausstellung 9. Juni – 19. August 2012
Vernissage Freitag, 8. Juni 2012, 19.00 Uhr
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 8. Juni 2012 um 19.00 Uhr gab es einen musikalischen Beitrag von Mary Bauermeister mit Klangrohr und Klavierkorpus und Michael Faust - Querflöte.
In der Kölner Zeit lernte Mary Bauermeister den Komponisten und Erfinder der elektronischen Musik Karlheinz Stockhausen kennen. Es entwickelte sich eine tiefe Beziehung, die beide Persönlichkeiten lebenslang stark beeinflusste. Bereits 1962 hatten sie eine gemeinsame Ausstellung im Stedelijk Museum, Amsterdam. Im Anschluss ging Mary Bauermeister nach New York, wo sie große Erfolge erzielen konnte. Aus diesem Grund kam der Brief des Fluxus-Organisators George Maciunas zu spät, in dem er fragte, ob das erste Fluxus-Festival im Kölner Atelier stattfinden könnte. Anfang der 70er Jahre kehrte Mary Bauermeister nach Deutschland zurück und begann sich mit Geomantie zu beschäftigen. Sie widmete sich der Planung von Gärten mit Wasserflächen, Kristallen und Prismen, die sie für öffentliche und private Auftraggeber weltweit ausführte.
Seit Jahren beschäftigt sich Mary Bauermeister kritisch mit „Friedrich“ und den von ihm propagierten konventionellen preußischen Tugenden. Das Friedrich 300-Jahr regte sie an, ihre langjährige Beschäftigung mit Friedrich und den von ihm propagierten konventionellen preußischen Tugenden in einer neuen Arbeit für ihre Ausstellung im museum FLUXUS+, einer Rauminstallation, auf ihre eigene, überraschende Art zu kommentieren. Die deutsche Fahne flicht sie zu einem überdimensionalen Zopf, der sich durch den Raum schlingt, bis am Ende die Farben umgedreht gold-rot-schwarz sind, eine neue Fahne entsteht und damit auch eine neue Gesinnung - „Zopf ab“.
„Alte Zöpfe abzuschneiden“, darin war Mary Bauermeister immer eine Meisterin. Die bekanntesten Werkgruppen ihres Oeuvres sind optische Kästen, in denen sich Zeichnungen durch geschliffene Linsen einer Metamorphose unterziehen, sowie Prismen-, „Pünktchen“-Bilder und Steinkollagen. Eine Staffelei mit Linsenscheibe und Elementen mit Farbspektrum und die großformatige Arbeit „Brush stroke“ stehen hierfür Zeugnis in der Potsdamer Ausstellung. Die dokumentarische Gegenüberstellung des Kölner Ateliers und Arbeiten aus ihrem Skizzenbuch „Ein Tag in New York“, die sie zu ihrer Ausstellung zum 75. Geburtstag verwirklicht hat, vervollständigen das Ensemble der Sonderausstellung, die bis zum 19. August zu sehen ist.
Mary Bauermeisters Arbeiten sind in vielen Museen und Sammlungen in den USA, Europa und Deutschland vertreten. Sie hatte zahlreiche Einzelausstellungen und war an wichtigen Gruppenausstellungen weltweit beteiligt. Ihre Autobiographie „Ich hänge im Triolengitter“ erschien 2011 in der Edition Elke Heidenreich.
Foto links: Copyright Dr. Krenkler, 2007, Sindelfingen; Das Atelier Lintgasse Köln
Um einen legendären Abend im Kölner Atelier dreht sich der 2-D-Animationsfilm „psst pp Piano - Hommage à Mary Bauermeister“ von Gregor Zootzky, welcher während der Zeit der Sonderausstellung im museum FLUXUS+ gezeigt wird.
Informationen Michael Faust Seine Laufbahn als Orchestermusiker führte ihn mit nur 20 Jahren als Solo-Flötist an das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, später an dieser Position zum Hamburger Philharmonischen Orchester und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Seit 1988 hat er die Stelle des Soloflötisten beim WDR Sinfonierorchester Köln inne.
Pressemitteilung vom 05.06.2012 -
Mary Bauermeister in Potsdam und Livestream Wiesbaden
Pressemitteilung vom 15.05.2012
museumFLUXUS+studis2012
Dem Publikum wurde ein breites Spektrum künstlerischer Techniken geboten. Ausgestellt wurden Skulpturen und Gemälde, die an der Kunsthochschule Weißensee entstanden sind, eine Videoarbeit und Druckgrafiken, die an der Universität Potsdam hervorgebracht wurden, Fotografien einer Studentin der HTW Berlin, sowie Ölmalerei eines Studenten an der Fachhochschule Potsdam.
Das Projekt museumFLUXUS+studis wurde durch die , AktionKulturAllianzen' der Allianz Kulturstiftung und durch die Allianz Generalvertretung Roskos & Meier OHG (Berlin) unterstützt und finanziert.
museumFLUXUS+studis ist ein Projekt, welches seit 2010 vorsieht, Studierenden der Universitäten und Hochschulen in Berlin und Brandenburg die Möglichkeit einer öffentlichen Vorstellung ihrer eigenen Werke und Arbeiten zu geben und die Vielfalt und Qualität ihrer künstlerischen Ausbildung einem breiten Publikum zu präsentieren. Dabei kann es sich um Arbeiten handeln, die während eines Seminars entstanden sind, sowie um Werke, die für Prüfungen oder Abschlüsse erarbeitet wurden. Die Ausstellung wird jährlich im atrium, dem Raum für Sonderausstellungen im museum FLUXUS+ in der Schiffbauergasse in Potsdam, eintrittsfrei gezeigt.
Zur Eröffnung gibt es eine Vernissage, bei der die jungen Künstler anwesend sind und ihre Arbeit vorstellen können.
Ziele der Ausstellung
Die Ausstellung bietet Nachwuchskünstlern in Potsdam die Chance, sich als Kunstschaffende der Öffentlichkeit außerhalb des universitären Betriebes zu präsentieren und sich zu profilieren. Es sollen beruflich relevante Erfahrungen im Ausstellungsbetrieb und im Umgang mit Kritik der Ausstellungsbesucher und der Presse ermöglicht werden. Der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander wird gefördert. Es erscheinen eine Ausstellungsdokumentation und eine Internetpräsentation. Beides wirkt über die Zeitdauer der Ausstellung hinaus für die Künstler fördernd.
Teilnahmebedingungen
Der Wettbewerb richtet sich an Studierende in höheren Semestern der Brandenburger, Potsdamer und Berliner Kunst- und Fachhochschulen und findet jährlich statt.Der Bewerber / Die Bewerberin muss eingeschriebener Hochschüler einer Hoch- oder Fachhochschule für Medien, Design oder Kunst sein. (angestrebte Abschlüsse: Bachelor, Master, Magister, Staatsexamen, Diplom) Er / Sie ist eine einzelne Person und keine Künstlergruppe. Er / Sie ist kein Meisterschüler. Er / Sie wird nicht durch eine Galerie vertreten.
Aufgaben
Die Teilnehmer können Vorschläge für Bildwerke und Plastiken/Skulpturen/Installationen auf der Grundlage der Ausschreibung einreichen. Video- oder Filmarbeiten sind nach Absprache möglich. Weitere Vorgaben gibt es nicht. Anzahl und Größe der Arbeiten richten sich nach den verfügbaren Ausstellungsmöglichkeiten, voraussichtlich je Aussteller eine 25m² Wandfläche bespielbar mit ca. 4 aussagekräftigen Werken, sowie einer Stellfläche von 1x1x1m.
Auswahlverfahren
Die Bewerbungen sollen spätestens Ende Februar eingereicht werden. Aus den Bewerbern wählt eine unabhängige Jury im darauf folgenden März die Aussteller / -innen des Jahres. Die Jury wird vom museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH ernannt und setzt sich wie folgt zusammen: ein Vertreter / eine Vertreterin der museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH, ein Vertreter / eine Vertreterin der Ausstellung "museumFLUXUS+studis" des Vorjahres, ein Vertreter / eine Vertreterin der Sammlung Liman, Berlin
Das Ergebnis des Auswahlverfahrens wird am 8. März 2012 bekannt gegeben.
Konditionen
Der Bewerber / Die Bewerberin erhält kein Künstlerhonorar, keine Transport- oder Materialkosten und organisiert den Aufbau der Ausstellung in Zusammenarbeit mit den anderen Ausstellern und dem museum FLUXUS+ selbst.
Es werden 4 – 5 Bewerber ausgewählt, die je 20 - 25m² Wandfläche, sowie 1x1x1m Stellfläche für Plastik/Skulptur/Installation erhalten. Zur Hängung kommen ca. 4 aussagekräftige Werke je Künstler. Für die Dauer der Ausstellung wird ein Leih- und Kommissionsvertrag erstellt, der die Versicherung und die finanziellen Konditionen bei eventuellen Verkäufen von Kunstwerken klärt.
Für die ausgestellten Arbeiten erhält die museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH die Abbildungsrechte für die online- und print-Werbung der Ausstellung und die Erstellung der kleinen Ausstellungsdokumentation (hausinterne Produktion) und der Internetpräsentation.
Bewerbung
Die Bewerbung sollte folgendes enthalten: (Papierversion und digital als word-doc mit jpgs oder pdf)Formloses Anschreiben als BewerbungName des Studenten / der Studentin, Kontaktdaten, Alter, welches Studium, SemesterAuflistung der auszustellenden Werke, jeweils mit Titel, Maße, Jahr und Technik der Werke (Werkliste) und einem Foto Kurzbeschreibung der Arbeiten, des Stils, der KonzeptionKünstlerische KurzbiografiePreisliste für Versicherungswerte und eventuelle Verkäufe
Bewerbungsfrist: 9. Januar – 29. Februar 2012, nur schriftlich per Post oder Email
Bekanntgabe Auswahlergebnis: 8. März 2012
Ausstellungszeitraum: 5. Mai – 3. Juni 2012, Vernissage 4. Mai 2012
Organisation
Die Bewerbungen sind zu senden an:
museum FLUXUS+ gemeinnützige GmbH
Schiffbauergasse 4f 14467 Potsdam
Fon: (0331) 60 10 89 – 22
Fax: (0331) 60 10 89 – 10
E-Mail: info@fluxus-plus.de
Ansprechpartner: Andrea Podzun
Download der Informationen als pdf
Costantino Ciervo - Macht der Freiheit oder Freiheit der Macht
Sonderausstellungen im atrium
11.
Februar – 29.
April 2012 - FRIEDRICH 300
COSTANTINO CIERVO „Macht
der Freiheit oder Freiheit der Macht“
Der Machtbegriff ist aus den sozialphilosophischen, demokratie- und kulturtheoretischen Diskussionen nicht wegzudenken. Insbesondere Theorien Hannah Arendts und Michel Foucaults Machtphilosophie haben Macht aus der klassischen engen Verschränkung mit Herrschaft, Zwang und Gewalt gelöst und ihre produktiven Effekte freigelegt. Strukturmerkmale des Machtdenkens und Machtwirkungen durchdringen demnach alle (menschlichen und gesellschaftlichen) Bereiche wie Wissen, Recht/Verfassung, Politik, Sprache, Medien, Körper, Anerkennung etc.
Zwei frei im Raum platzierte Figuren mit einem „Hautüberzug“ aus getrockneten Hülsenfrüchten werden umringt von acht Monitoren und einer Videoprojektion an den Wänden. Die beiden Puppen führen einen fiktiven Dialog, ein Schlagabtausch von ausgewählten Zitaten aus Niccolò Machiavellis Schrift „Il Principe“ (dt. „Der Fürst“, von 1513) und dem sogenannten „Antimachiavell“ von Friedrich II. Letzteres ist eine politische Schrift des jungen Kronprinzen zur Widerlegung der Grundsätze des Florentiners und ersten politischen Denkers der Neuzeit (Rudolf Augstein), der politisches Handeln von religiöser Moral trennte. Die Monitore zeigen sprechende Konterfeis heutiger (diktatorischer) Machthaber, die einzelne Sätze aus Machiavellis „Fürst“ zitieren. Die Filmprojektion mit authentischen Bildern aus der jüngeren deutschen Geschichte und aktuellem Filmmaterial des arabischen Frühlings spannt den Bogen des Diskurses über Macht und Freiheit bis in die Gegenwart.
Die Frage mit der Rudolf Augstein seinen kritischen Artikel „Von Friedrich zu Hitler?“ anlässlich des 200. Todestages Friedrichs des Großen im Nachrichtenmagazin Der Spiegel (2006) enden ließ, ist immer noch berechtigt und müsste heute lauten: Vor dreihundert Jahren wurde er geboren. Soll man ihn feiern?
Costantino Ciervo ist einer der vier zeitgenössischen Künstler, die in der Dauerausstellung des privaten Kunstmuseums präsentiert werden. Mit seiner Lichtinstallation „The Ten Commandments“ ist er zudem auf dem Schirrhof vertreten. Zuletzt wurden seine Werke in der Sonderausstellung mit Performance „PROSTITUTION OF SIGNS“ 2009 in der Schiffbauergasse ausgestellt. Die neue Installation wird bis Ende April im atrium des museum FLUXUS+ zu sehen sein.
Zur Ausstellung erschien der Katalog POWER.
Am 30. März 2012 Performance "Destroy Linear Time" / Costantino Ciervo
und Vorstellung des Ausstellungskatalogs.
Zur Vernissage am Freitag, dem 10. Februar 2012 - 19.00 Uhr
sprachen
Heinrich Liman, Geschäftsführer des museum FLUXUS+
Matthias Reichelt, Kunstjournalist, Berlin
Das Kunstprojekt wurde durch die „Hans und Charlotte Krull Stiftung“, Berlin gefördert. Internetseite Costantino Ciervo
Wolf Vostell - Fluxus, Film und Fernsehen
Ausstellung 19.
November 2011 - 29. Januar 2012
Eine Sonderausstellung im Rahmen des Themenjahres „2011 Potsdam Stadt des Films“
Vermeintlich unvereinbare Elemente und Materialien kombinierte Wolf Vostell (1932 - 98) miteinander. In dieser Ausstellung werden ausgewählte Aspekte aus dem umfangreichen Gesamtwerk des Fluxus- und Happening-Künstlers, Grafikers, Bildhauers, Komponisten, Malers und Videopioniers gezeigt.
Wolf Vostell arbeitete in Zyklen, hat Themen über längere Zeiträume immer wieder aufgegriffen und in den verschiedenen Ausdrucksformen dargestellt. In diesem Zusammenhang entstanden Filme, welche die Aussagen des Gesamtwerkes komplettierten, unterstrichen, ergänzten und dokumentierten.
Es werden sechs Kurzfilme von Wolf Vostell aus den 60er Jahren zu sehen sein. Bronzen und umfangreiches Dokumentationsmaterial runden die Ausstellung ab.
Der Film „Wolf Vostell - Zwischen Berlin und Malpartida“ von Ernst-Michael Wingens
(TV-Dokument Köln) wird ergänzend vorgeführt.
Zur Eröffnung sprechen
Birgit Hein, Prof. em. für Film und Video der HBK Braunschweig
und Heinrich Liman, Geschäftsführer museum FLUXUS+.
Lutz Friedel
Ausstellung 24. September – 13. November 2011
"Totentanz", die seit dem 14. Jahrhundert aufgekommene Darstellung der Gewalt des Todes über das Menschenleben in allegorischen Gruppen, ist der Titel des neuen Werkzyklus von Lutz Friedel. Seine sehr persönlichen Sicht auf dieses Thema führt durch furios gemalte Bildfindungen, die zwischen Trauer und Entsetzen, Ironie, Sarkasmus und schwarzem Humor changieren.
Zeitgleich werden in der GALERIE BERLIN und im museum FLUXUS+ Arbeiten des Gesamtzyklus zusehen sein. Im November schließt sich eine Ausstellung in der Hohenzollerngruft des Berliner Domes an.Asli Sungu und Ben Patterson
Asli Sungu und Ben Patterson3 Jahre museum FLUXUS+ / 3 Jahre Follow Fluxus
Ausstellung 25.
Juni – 11.
September 2011
Vernissage Freitag, 24. Juni 2011 19.00 Uhr
museumFLUXUS+studis 2011
Das Projekt museumFLUXUS+studis lief in der zweiten Runde! Bei der Eröffnung der Ausstellung am 6. Mai 2011 waren die Nachwuchskünstler anwesend und haben ihre Arbeiten vorgestellt.
Anfang des Jahres 2011 konnten sich die Studenten mit ihren Arbeiten im museum FLUXUS+ bewerben. Am 24.2.2011 wählte daraufhin die Jury die museumFLUXUS+studis aus. Die Jury bestand aus einer Vertreterin des Museums, einer Vertreterin der museum FLUXUS+ Ausstellung 2010 und dem Sammler Heinrich Liman.
Insgesamt wurden 7 Studenten aus Berlin und Potsdam ausgewählt, die vom 06. Mai bis zum 13. Juni 2011 im atrium ausstellten.DIE ZUKUNFT IST KEINE ZUKUNFT
Amaru CholangoAusstellung vom 12. Februar 2011 - 30. April 2011
Finissage der Ausstellung
Samstag, 30.4.2011, 17.00 Uhr im atrium im museum FLUXUS+
Der Vortrag „Leben und Tod im Schamanismus“ beschäftigt sich mit der Einstellung des Schamanismus gegenüber Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit, Hässlichkeit und Schönheit. Was bedeuten Entstehung und Verwesung in der Natur und für unsere „Pachamama“? Und in der Kunst?
IN ALLEN 4 ECKEN SOLL LIEBE DRIN STECKEN
Hella De Santarossa
Ausstellung vom 11. September 2010 - 30. Januar 2011
Vernissage am Freitag, 10. September 2010, 19.00 Uhr
im atrium im museum FLUXUS+, Schiffbauergasse 4f, Potsdam
Ekstatisches Tanzen ist Grenzüberschreitung, entrückt Menschen in virtuelle Bewusstseinswelten. Ihre zuckenden, biegenden, schwebenden, vereinigten Körper mutieren zu flackernden Spiegelbildern flüchtiger Wünsche und Fantasien... Die bildende Künstlerin Hella De Santarossa liebt wilden Tanz, sei es Ballett, vor allem aber nächtliche Disco-Szenen mit scharfen Kerlen und flitternden Frauen, die auf der Suche nach Liebe einander bezirzen und ausweichen, sich dann wieder autistisch verlieren ...
IN AND OUT THE WINDOW
Ausstellung vom 25. Juni - 29. August 2010
Am 25.06. performten die Künstlerinnen „Fluxus hors d'oeuvres“ und
„Fluxus with
tools“.
Außerdem wurde die Außeninstallation „Hommage à Emmett Williams“ an der Havelseite des Museums enthüllt.
IN AND OUT THE WINDOW, der Titel der Ausstellung erinnert an ein Kinderlied, einen Reigentanz. Die Tanzenden reichen sich die Hände, öffnen mit den Armen "Fenster", nehmen den Nächsten mit. Das Lied endet mit "And see what you can see!" - genau diese Forderung stellt sich in der Ausstellung.
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museumFLUXUS+ studis 2010
Ausstellung 04. bis 18.06.2010 im atrium des museum FLUXUS+
Vernissage Freitag, 04. Juni 2010, 17.00 Uhr
In diesem
Sommer startet das museum FLUXUS+ ein neues Projekt!
museumFLUXUS+studis bietet Studenten die Möglichkeit
für 2 Wochen ihre Arbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung der Öffentlichkeit
zu zeigen.
Namhafte, nationale und internationale Künstler wie Emmett Williams,
Gisela Schlicht, Ann Noël, Ben Patterson, Wolfgang Hainke, Eric Anderson,
Sebastian Heiner, Lutz Friedel u. a. stellten ihre Arbeiten hier bereits im
atrium aus.
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Die.Puntigam / Rapunzel Bräutigam - PARALLELWELTEN
Ausstellung: 12. Februar - 28. Mai 2010
Mit Papier, Linie und Licht verwandelte der Künstler Dieter Puntigam den Ausstellungsraum im museum FLUXUS+. Eine Innenauskleidung des Raumes ließ das atrium zum begehbaren Kunstwerk werden. Rapunzel Bräutigam stellt archaische, mythologische Frauenfiguren in den Kontext. Eine multimediale tagtool-Performance unter seiner Regie bildete den darstellerischen und szenischen Auftakt.
In der Ausstellung traf männliches und weibliches Prinzip aufeinander und schuf Neues. Zur Vernissage am 12. Februar 2010 malte Die.Puntigam mittels tagtool Lichtformationen auf Wände, Türen, Säulen, Performer und Gäste...
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Costantino Ciervo – “PROSTITUTION OF SIGNS”
Ausstellung 04. September 2009 bis zum 30. Januar 2010
In der Ausstellung zeigte Costantino Ciervo ein neue Serie von Projektzeichnungen zu seiner monumentalen Videoinstallation mit dem Titel „Perversion of Signs“. Grafische Zeichen beschwören Begriffe herauf, die verbunden sind mit der allgemeinen Existenz, wie zum Beispiel: Frieden, Gewalt, Religion. Und Zeichen, die das Leben in der heutigen Gesellschaft heraufbeschwört, wie etwa Sicherheit, Information, Kommunikation, Geld, Wirtschaft, Terrorismus, Demokratie, Markt.
Sebastian Heiner - APPUNTAMENTO IN VIER SÄTZEN
Ausstellung 06. Juni 2009 bis zum 30. August 2009
Fasziniert verfolgte das Publikum die Veranstaltungen des APPUNTAMENTO im Juni im atrium des museum FLUXUS+ die vier Verabredungen der besonderen Art in Potsdam. Wer nicht dabei sein konnte, kann sich eine Diashow ansehen, um einen Eindruck von der beeindruckenden Veranstaltungsreihe zu bekommen.
06.06.2009 1. Satz CON MOTO bewegt 90 Minuten
13.06.2009 2. Satz ADAGIO getragen 90 Minuten
20.06.2009 3. Satz SCHERZO scherzhaft 90 Minuten
27.06.2009 4. Satz FINALE FURIOSO rasend 60 Minuten
Lutz Friedel – „BABYLON IN ARKADIEN“
Ausstellung 19. Februar 2009 bis 17. Mai 2009
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten „Turm zu Babel“ I – IV stehen in ihrer metaphorischen Expressivität formal und zeitlich im Zusammenhang zu den in der ständigen Präsentation des museum FLUXUS+ gezeigten Arbeiten.
Italien / Arkadien, das Sehnsuchtsland der deutschen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, hat Friedel nach seiner Ausreise aus der DDR Mitte der Achtziger Jahre mehrmals auf Studienreisen besucht. Ergänzend sind noch die fünf Kopfskulpturen zu erwähnen. Die aus massiven Eichenstämmen gehauenen und gesägten „Köpfe“ sind eine Auswahl aus hundert seit 1991 entstandenen Holzarbeiten.
Zur Vernissage sprach Andreas Hüneke, Potsdamer Kunstverein e.V.
Eric Andersen, Wolfgang Hainke, Ann Noël, Benjamin Patterson - "FLUX-FOLK"
Ausstellung 9. Oktober 2008 bis 12. Februar 2009
Die aktuelle Ausstellung zeigt wie intermedial die Formen dieser Kunstbewegung Fluxus sich dem Publikum darbieten. Alltägliches und Zufälliges sind wie in den Anfängen der 60er Jahre wichtige Bestandteile der Werke. Die Intermedialität und die verschiedenen Techniken der Ausdruckformen lassen diese Ausstellung zu einem spannungsreichen Erlebnis werden.
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Gisela Schlicht "Nachrichten des Tages - Collagen und Malerei"
Ausstellung 7. August bis 28. September 2008
Die aus Pressefotos zusammengesetzte Collage ist eine Dokumentation von Barbarei am Ende des 20. Jahrhunderts. Komplementäre Arbeiten auf Leinwand setzen gegenwärtige Themen pointiert in Farbe und Form um.
Ergebnisse "Realisierungswettbewerb - Sitz der Bundesstiftung Baukultur"
16. Juli 2008 bis 03.August 2008.
Es sprachen Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Dr. Elke von Kuick - Frenz, Prof. Michael Braum, Teja Trüper
Hommage an Emmett Williams
Ausstellung der Editionen 21.April bis 6. Juli 2008. Ihm zu Ehren spielten zur Finissage Steffi Weismann und Christian Kesten.
Im atrium im museum FLUXUS+ wird die Serie von Wechselausstellungen weitergeführt, die 2007 im art+life-shop in Potsdam in der Dortustraße begann.
Der art+life-shop ist jetzt der Museumsshop im museum FLUXUS+!
Gisela Schlicht - Neue Arbeiten - 2. bis 24. Februar 2007
Emmett Williams - FLUXZEUGBILDER - 3. März - 28. April 2007
museum FLUXUS+ für Potsdam - 5. Mai - 26. Mai 2007
Ann Noël - Trashcan Treats - 2. Juni - 30. Juni 2007
Lutz Friedel - Ausstellung - 7. Juli - 28. Juli 2007
Costantino Ciervo - Global Gene - 3. August - 25. August 2007
Hella De Santarossa - April im Sommer - 31. August - 6. Oktober 2007
Wolf Vostell - Editionen - 14. Oktober - 17. November




