Hamilton begann so eine jahrelange Freundschaft, in deren Verlauf gemeinsame Bilder und Interviews entstanden. Die Zusammenarbeit war für Hamilton eine Tortur, da Roth viel schneller arbeitete: „… wenn er vorsichtig irgendwo angefangen hatte, sagte ich: Das ist schon fertig, das ist gut“.
Quelle: Wikipedia
| 1930 | Am 21.04.1930 als Karl-Dietrich Roth in Hannover als einer von drei Söhnen einer Deutschen und eines schweizer Kaufmanns geboren. | |||
| 1933 | Besuch der Volksschule in Hannover-Döhren. | |||
| 1940 | Besuch der Oberschule in Hannover. | |||
| 1943 | Roth wird bei Pflegeeltern in Zürich untergebracht. Im Hotel der Familie Fritz Wyss, wo Roth drei Jahre bleiben wird, halten sich während des Krieges auch jüdische und kommunistische Künstler und Schauspieler auf. In diesem Umfeld beginnt Roth Gedichte zu schreiben und fertigt erste Zeichnungen, Pastelle und Aquarelle an. | |||
| 1946 | Die Eltern kommen in die Schweiz, und die Familie wohnt gemeinsam in Herisau. Roth besucht das Gymnasium in St. Gallen. Seine erste Radierung auf Dosenblech sowie erste Ölbilder entstehen. | |||
| 1947 | Roth bricht das Gymnasium ab und beginnt eine Lehre als Werbegraphiker bei Friedrich Wüthrich in Bern (bis 1951). Er lernt dort alle wichtigen Drucktechniken kennen. Es entstehen Linol- und Holzschnitte. Roth trifft Franz Eggenschwiler und Paul Thalmann. | |||
| 1949 | Erste Collagen aus bemaltem Schrott. Roth erleidet einen Nervenzusammenbruch und unternimmt einen Selbstmordversuch. | |||
| 1930-1950 | Jugend in Hannover, Übersiedlung in die Schweiz, Ausbildung | |||
| 1950-1959 | geometrische Arbeiten, orientiert an den „Zürcher Konkreten“, wird Stoffdesigner in Dänemark, erste Filmexperimente und Buchkonzepte, geht nach Island | |||
| 1960-1964 | Schmuckdesign, freie Kunst, Architekturmodelle, Arbeit am „Copley-Book“, gründet Möbelgeschäft in Reykjavik | |||
| 1964-1966 | Arbeit am „Snow“-Buch in Philadelphia, Lehrauftrag in Providence, Rhode Island, USA, erste Kunstwerke aus organischen Materialien, Arbeit am Buch „Mundunculum“ | |||
| 1966-1971 | Hochphase der Arbeiten aus Lebensmitteln, Gedichtbände „Scheisse“-Zyklus und „Tränenmeer“, weitere Künstlerbücher, große druckgraphische Produktion, Schmuckentwürfe | |||
| 1972-1980 | Malerei und Zeichnung, darunter auch „beidhändige Schnellzeichnungen“, Künstlerbücher, Druckgraphik, gründet „Dieter Roth’s Familienverlag“, später Assemblagen mit gefundenem Material und Abfällen | |||
| 1980-1989 | Multimediale, installative und biographische Arbeiten: Konzerte, Perfomances, Filme, Projektionen, Bücher und Schallplatten; vertritt die Schweiz auf der Biennale di Venezia 1982 | |||
| 1990-1998 | eher biographische Arbeiten, publiziert Tagebücher, Videoinstallation „Solo Szenen“ und inszeniert erste von ihm selbst ausgerichtete Retrospektiven, gründet die „Dieter Roth Foundation“ in Hamburg | |||
Quelle: Dieter Roth Foundation




